Corporate Influencer vs. Externe Influencer im Employer Branding

Corporate Influencer im Employer Branding – spätestens seit die Otto Group Ende 2017 mit der Meldung “Otto bildet 100 Influencer aus”  in der HR-Welt Schlagzeilen machte, sind die eigenen Mitarbeiter als Markenbotschafter in der Mode. Immer mehr Unternehmen setzen auf die internen Influencer und nutzen eigene Mitarbeiter in der Kommunikation um die Arbeitgebermarke und die Unternehmenskultur. Aber, das war noch nicht immer so: Wir erinnern uns noch an Zeiten, in denen wir zusammen mit reichweitenstarken YouTube-Berühmtheiten gearbeitet haben um unseren Personalmarketing-Projekten zu mehr Reichweite zu verhelfen. Und nicht nur wir – so hat beispielsweise die Deutsche Bahn in 2016 mit den YouTube-Brüdern “Die Lochis” zusammengearbeitet, um den DB Job-Profiler zu bewerben. Der Robinson-Club tat sich mit der Instagramerin Louisa Dellert zusammen und gab Einblicke in den Arbeitsalltag der Club-Mitarbeiter. Sogar die Arbeitsagentur hatte sich einige der reichweitenstärksten Influencer gesucht, um ihren WhatsApp-Bot zu bewerben. Seit einiger Zeit ist es allerdings sehr still geworden um Personalmarketing-Projekte mit Influencern – Corporate Influencer scheinen jetzt die Maßnahme der Wahl zu sein. Aber – muss sich beides eigentlich ausschließen? Das haben wir uns gefragt, und nach einem Beispiel recherchiert in dem man beides schön verbinden hätte können

Best Case Influencer im Employer Branding: Felix von der Laden

Wer sich auf YouTube im Bereich Gaming auskennt, der wird ihn noch unter dem Namen “Dner” kennen: Felix von der Laden ist ein YouTuber der “ersten Stunde”. Auf seinen YouTube Kanälen unterhält er seit 2011 ein mittlerweile über 4 Millionen starkes Publikum mit zunächst mit Streams von Online-Games wie Minecraft, F1 oder Grand Theft Auto IV – immer mehr nahm er seine Follower auch in sogenannten Vlogs in seinen Alltag mit und begleitete Reisen, testet Autos, interviewt Promis oder seinen ganz normalen Tag. Seine Follower werden von ihm mittlerweile natürlich nicht nur über YouTube unterhalten, auch auf Instagram, Twitter und sogar TikTok ist er vertreten. Auf Youtube bietet er seinen Followern nun seit einigen Wochen jeden zweiten Freitag ein Video unter dem Titel “EIn Tag als…” an. In diesem Format begleitet Felix mit seiner Kamera einen bestimmten Beruf. So verbrachte er zum Beispiel einen Tag in einem Dönerladen und als LKW Fahrer. Sogar als Schönheitschirurg trat er schon an.

Dahinter steckt natürlich nicht nur Entertainment – Felix hat verstanden, dass er dieses Format sehr clever an Arbeitgeber verkaufen kann. Schon in der Vergangenheit hat er geschickt das Thema “Ausbildung” für Bauer beworben. Auf diese Weise kann er einen Einblick in den jeweiligen Berufsalltag geben und der Arbeitgeber ist mit der eigenen Marke im Video vertreten. Drei Videos wurden bereits aufgenommen – das Feedback der Follower: Sehr positiv.

Warum wir trotzdem Kleinigkeiten verbessern würden und welches spannende Influencermarketing-Beispiel auf TikTok momentan aktuell ist und wunderbar zeigt wie externe Influencer und eigene Mitarbeiter gemeinsam Aufmerksamkeit für einen Arbeitgeber bekommen können, erfährst Du in unserer neuesten Podcast-Folge. 

Übrigens – in diesem Video erzählt Felix, wie er LinkedIn genutzt hat um einen neuen Mitarbeiter zu finden.

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