🔊 Wie Ziehl-Abegg TikTok im Personalmarketing nutzt

Im März 2019 haben wir unseren ersten Beitrag über TikTok im Personalmarketing auf diesem Blog veröffentlicht. Seitdem ist viel passiert. Und damit meinen wir nicht nur die globalen Entwicklungen rund um die Coronakrise. Sondern auch in Bezug auf die App selbst. Auch TikTok hat in den vergangenen 24 Monaten eine große Entwicklung durchgemacht – mit vielen Höhen und Tiefen. Auf der einen Seite im Bezug auf Datenschutzthemen und Sicherheitslücken der App. Auf der anderen Seite in Bezug auf viele Spannende Cases von Arbeitgebern, die sich dort mit kreativen Inhalten positionieren.

Wer TikTok jetzt noch nicht kennt – hier einmal eine kurze Erläuterung: Bei TikTok geht es um kurze Videos. User können kurze, selbst gedrehte Videos aufnehmen, die dann mit Musik von bekannten Songs oder Filmszenen unterlegt werden können – dabei entstehen sehr kreative kurze Videoclips.

Mittlerweile haben auch Unternehmen und Arbeitgeber die App entdeckt und setzen dort zum Teil schon sehr kreative Projekte um. Dabei ist TikTok vor allem dann spannend, wenn es darum geht junge Nutzer zu erreichen. Knapp 70 Prozent der TikTok Nutzer sind zwischen 16 und 24 Jahren alt – die Plattform ist also nicht (mehr) ganz so jung, wie immer nachgesagt wird.

TikTok fördert Learning-Nuggets mit Creators

Durch das letzte Jahr ist die Plattform aber auch stark in eine andere Richtung gewachsen: Mit sogenannten TikTok Creators wie Tim Hendrick Walter, bekannt als Herr Anwalt, Fabian Walter, bekannt als Steuerfabi oder Gesine Schulz, bekannt als “die Personalabteilung” fördert TikTok Menschen, die über die App Wissen in kreativer Form vermitteln. So wurde Herr Anwalt durch seine 60 Sekunden Jura berühmt, in denen er juristische fragen einfach erklärt. Gerade durch die Corona Situation rund um Homescooling und Homeoffice wurde das Thema eLearning – oder eher “Learning Nuggets” – also kurze Lerninhalte – auf TikTok immer relevanter.

TikTok im Personalmarketing auf dem Vormarsch

Viele Unternehmen nutzen TikTok aber seit letztem Jahr auch im Employer Branding. Allen voran das Klinikum Dortmund mit dem Team um Marc Raschke. Das Profil hat mittlerweile Videos mit bis zu 2 Millionen aufrufen. Die Möglichkeiten Reichweite zu generieren ziehen natürlich auch andere Unternehmen an. Auf keinem Kanal ist es aktuell möglich, organisch so viele Menschen zu erreichen und Views für Videos zu generieren

Als Arbeitgeber früh mit dabei gewesen ist zum Beispiel auch die Volksbank Mittelhessen, die vor allem versucht Auszubildende zu erreichen. Aber auch die B2B Branche entdeckt TikTok als Kanal – und so ist der Hersteller von Ventilatoren und lufttechnik, Ziehl-Abegg, sehr aktiv wenn es um Einblicke in den Arbeitsalltag geht.

Ziehl-Abegg produziert Elektromotoren und Ventilatoren, verkauft diese allerdings nur an Industriekunden und nicht an Privatleute. In der B2B Branche ist daher auch die Betreuung eines eigenen Social Media Kanals nicht immer Usus. Trotzdem hat das Team um den Head of PR bei Ziehl-Abegg, Rainer Grill, den Schritt auf TikTok gewagt. Aus einem “Pausengespräch” heraus. Das erzählt uns Rainer zumindest in unserer aktuellen Podcast-Folge.

Wie Ziehl-Abegg TikTik im Personalmarketing nutzt

Ziehl-Abegg TikTok
Das Team von Ziehl-Abegg beim Dreh eines Videos für TikTok

Knapp 100 Videos hat Ziehl-Abegg bereits auf TikTok veröffentlicht. Laut Rainer steht dabei immer der Spaß im Vordergrund. Wer es auf der Plattform zu verbissen versuche, der verfehle den Zweck. Sein Tipp an Arbeitgeber und Unternehmen, die die App ausprobieren wollen: Einfach mal machen. Und authentisch sein! Und sich nicht entmutigen lassen, wenn ein Video mal nicht funktioniert. Die App habe ihre eigenen Regeln. Mal läuft ein Video richtig gut, mal kommt es nicht an. “Das darf man dann nicht persönlich nehmen”, schmunzelt Rainer. Das ganze Interview kannst Du Dir hier anhören:

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