Instagram: Die Sache mit dem Hashtag

Was ist ein Hashtag?

Diesen Monat haben wir uns ganz dem sozialen Netzwerk Instagram gewidmet – wir ihr vielleicht bereits gelesen habt, haben wir uns die Demografie des Netzwerks angesehen. Haben erklärt, warum man vor allem junge Leute hier besonders gut erreichen kann,

 welche neuen Funktionen es aktuell gibt und wie man diese einsetzen kann. Einige Tipps zur Pflege deines Arbeitgeber-Accounts auf Instagram haben wir auch bereits veröffentlicht. Aber eine ganz wesentliche Sache, ohne die Instagram nicht der Kanal wäre, der er heute ist und ohne die wir ganz sicher keine Reichweite generieren würden, haben wir bisher ausgelassen: Den Hashtag.

“Was soll das überhaupt sein, ein Hashtag?”

Man hört sie immer wieder, die Legenden um Sätze wie diesen. Aber eigentlich kann man sich nicht so richtig vorstellen, dass heute jemand nichts mit einem “Hashtag” anfangen kann. In vielen Workshops und Seminaren haben wir aber tatsächlich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass gerade der “Hashtag” Erklärungsbedarf hatte.

Im Prinzip ist der Hashtag erstmal “nur” ein Doppelkreuz, wie man es von der Telefonwählscheibe kennt. Wenn man sich die Zusammensetzung des Wortes anschaut, dann sieht der englisch-kundige Leser direkt: Hier geht es wohl ums Markieren (engl.”tag”). Der erste Teil des Wortes “Hash” steht für “Kreuz”. Der Hashtag ist also ein bisschen sowas wie ein Markierungskreuz auf dem Wanderweg – er zeigt dir an, wo du bist. Und zwar nicht auf der Landkarte, sondern in den sozialen Netzwerken. Anhand des Hashtags “sommer” beispielsweise kannst du auf Twitter oder Instagram alle Beiträge zum Thema Sommer finden – er kategorisiert also Beiträge, die zu einem bestimmten Thema mit eben diesem Hashtag markiert wurden.

“Wie genau funktioniert jetzt so ein Hashtag?”

Hashtag

knapp 7,6 Millionen Beiträge unter dem Hashtag #sommer

Das macht auch Sinn, denn ohne Hashtag würden sich Beiträge in Netzwerken wie Twitter oder eben auch Instagram kaum verbreiten. Stell dir mal vor, du stehst in einem Konferenzraum auf der Bühne und redest über ein bestimmtes Thema – nehmen wir mal das Thema “Auto”. Direkt vor der Bühne sitzen deine Freunde, Bekannte und sonstige Menschen, die dich kennen und dir deswegen Aufmerksamkeit schenken. Sie hören dir zu und geben dir Feedback (Klatschen), egal ob sie das Thema interessiert oder nicht. Andere Leute im Raum stehen weiter weg, sie unterhalten sich mit anderen Menschen und nehmen dich auf der Bühne nicht war. Sie wissen nicht, worüber du sprichst weil der Geräuschpegel hoch ist und daher haben sie auch keine Ambitionen, dir zuzuhören. Das nervt dich, weil du weißt, dein Thema würde sie interessieren.Also schaltest du den Beamer an und wirfst das Thema deines Vortrags an die Wand. Und schon kommen mehr Zuhörer vor die Bühne, denn jetzt wissen sie ja, worum es geht. Ähnlich funktioniert ein Hashtag – er macht diejenigen Nutzer eines Netzwerks auf deine Beiträge aufmerksam, die dir noch nicht folgen. Voraussetzung ist natürlich, dass du in deinen Beiträgen Hashtags verwendest.

“Wie kann denn ein Hashtag beliebt sein?”

Natürlich gibt es mittlerweile tausende von Hashtags – und es entwickeln sich ständig neue. Viele Marken haben den Hashtag auch bereits in ihre Marketing-Aktivitäten eingebunden und verlängern auf diese Weise Kampagnen. Nichtsdestotrotz gibt es Unterschiede – Hashtags, die besonders beliebt sind und Millionen von Beiträgen vereinen und jene, die nur Nischenthemen beschreiben und daher nicht so häufig verwendet werden. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Für den Aufbau eines Accounts ist es daher von Beginn an wichtig, sich Gedanken über die Wahl der geeigneten Hashtags zu machen – schließlich wird so die Zahl der Abonnenten im besten Fall größer. Aber das auch nur dann, wenn die Inhalte mit den verknüpften Hashtags übereinstimmen. Stell dir mal vor, du suchst nach “Einhorn” und findest Beiträge mit Wildschweinen – denen würdest du auch keine Beachtung schenken, oder?

Einige Arbeitgeber-Accounts auf Instagram, die den Dreh mit dem Hashtag schon gut raus haben, findest du übrigens hier:

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