HR Poetry Slam: Wie die Arbeitswelt in 40 Jahren aussieht

Die HR TecNight wird 3! Herzlichen Glückwunsch lieber Robin und lieber Michael zu eurem Erfolgsprojekt TecNight. Ich habt uns gebeten anlässlich euren Geburtstages ein wenig in die Zukunft zu schauen – ein wenig ist gut: ganze 40 Jahre. Wie wird man in 40 Jahren über #COVID19 und dieses verrückte Jahr 2020 sprechen? Was wird sich verändert haben? Um ehrlich zu sein: Wir haben uns damit sehr schwer getan – leben wir doch beide noch keine 40 Jahre und tun uns dabei nicht leicht, so weit in die Zukunft zu sehen. Vor allem, weil in 40 Jahren sicherlich die Coronakrise nur eine von vielen Prüfungen und Herausforderungen für unsere Gesellschaft gewesen sein wird.

Und doch haben wir uns dieser speziellen Herausforderung von Robin und Michael gestellt – in unserer ganz eigenen Interpretation – und einen kleinen HR Poetry Slam mit unseren Gedanken erstellt. Wie wird sich die Arbeitswelt in 40 Jahren verändert haben? Das war die Frage, zu der wir uns Gedanken gemacht haben. Und darum genug der einleitenden Worte und Film ab, für euren eigenen HR Poetry Slam 😉


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“Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne” –
hat Hermann Hesse schon gesagt
und daran muss man sich erinnern;
damit man in Krisen – wie diesen –
nicht verzagt.

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“
Ich find, das stimmt auch heute.
Und deswegen macht der Blick auf Morgen
mir weniger Angst, mehr Freude.

“Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.”
Das gilt auch für diese Zeiten.
Und für die Arbeitswelt wird das,
glaub ich,
viel Gutes nur bedeuten.

Wie wir in 40 Jahren arbeiten werden,
das hat Robindro uns gefragt.
Hier kommt unsere Antwort,
vielleicht etwas gewagt:

Wir werden freier sein –
räumlich und zeitlich;
ein Büro wie heute,
das gibt es in 40 Jahren nicht.

Wir werden neue Sprachen sprechen,
unsere Teams verteilt über die Welt –
Ich glaube, das mir dieser Gedanke sehr gefällt.

Wir werden neu führen lernen –
müssen,
denn so wie man führt,
in diesen Zeiten,
kann man in Zukunft
kein Team mehr leiten.

Es wird mehr Vertrauen brauchen –
von „oben“ und
wir werden lernen müssen
wieder mehr zu loben.

Denn was die Digitalisierung nicht ersetzen kann
ist ein freundliches Wort
von Mann zu Mann –
oder Frau zu Frau,
das weiß ich genau.

Wir werden uns verabschieden müssen.
Von Hierarchien, Titeln, verstaubten Aktenschränken –
die Generationen werden sich stärker vermischen.

“Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne”
Und Hermann sagt noch weiter,
“Wir sollen heiter Raum und Raum durchschreiten
und keinem wie an einer Heimat hängen“ –
Darum lasst uns offen sein für Neues.
Und lasst uns „Historisch gewachsenes“ begraben, denn
historisch ist was hier jetzt passiert –
und wer diese Chance nicht nutzt
verliert.

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