Wie geht Teambuilding digital? Auf einen Drink mit Team HR


(Werbung / Kooperation)  In Zeiten vor #COVID19 hätte ich Marcel Rütten ab und an in Köln am Hauptbahnhof getroffen. Er auf dem Heimweg nach Duisburg, ich nach Düsseldorf. Ich hätte Laura Koller auf einem von zahlreichen HR und Employer Branding Events getroffen, kurz geschnackt, neue Ideen gebrainstormt. Ich wäre mit Melanie vor einem Flipchart gesessen und hätte Seminare und Workshops geplant. Zum Beispiel für die DAPR – wo wir dann gemeinsam mit Marisa Leutenecker doziert hätten. Vielleicht wäre ich bei einem Besuch in Berlin auch endlich mal wieder Robindro Ullah über den Weg gelaufen oder Anne Engelshowe. Was ich mit recht großer Sicherheit NICHT getan hätte:

Mit Laura virtuell Joggen zu gehen. Auf diese Idee wäre ich gar nicht gekommen. Oder mit dem PAYBACK Team gemeinsam an einem Sonntag den virtuellen Wings for Life Run anzutreten. Bestimmt hätte ich auch nicht in Sportklamotten vor dem Rechner gestanden und mit meinen Kollegen den Übungen unseres Trainers gefolgt. Ganz bestimmt hätte ich vor meinem Rechner gesessen und gemeinsam mit 6 anderen Menschen auf die Hände eines Barkeepers gestarrt und in meinem eigenen Wohnzimmer Cocktails gemixt.

Die besten Ideen entstehen an der Bar

Es ist doch verrückt, die Technik ist schon lange da und doch brauchten wir alle die aktuelle Krise um auf neue Ideen zu kommen und diese zu nutzen. Zu gern wollte ich in der Elternzeit mit den Kollegen mal Mittagessen und erfahren, was es Neues gibt und doch war mir der Weg zu weit. Und plötzlich war es möglich: digital. Jeder saß zu Hause vor dem Notebook und gemeinsam quatschen wir bei einem Mittagessen in den eigenen vier Wänden über die neuesten Entwicklungen. Möglich gewesen, wäre dies schon lange vor Corona und gemacht haben wir es doch nie. 

Wie sieht es also mit Teams aus, die über Deutschland oder gar die Welt verteilt sitzen? Auch ich habe ein solches Team und wir alle haben die Abende geliebt an denen wir uns zwei Mal im Jahr nach harter Arbeit gemeinsam den Feierabend verbracht und immer neue Städte unsicher gemacht haben. Aber online einfach mal entspannt miteinander quatschen? Das gab es nicht.

Auf einen Drink mit Team HR

Es wird also höchste Zeit mal eines der Mitarbeiter Events auszuprobieren, die gerade immer mehr Anbieter ins Leben rufen. Für uns war es die ShakeNight. Also haben wir uns einen kleinen exklusiven Kreis an Menschen überlegt, die wir nun schon lange Zeit nicht mehr gesehen haben und mit denen ein Austausch immer inspirierend ist. Ob das auch online so sein kann?

Vorab erhielten wir alle eine Einkaufsliste: Insgesamt vier Drinks standen für uns auf dem Plan. Der Veranstalter hat darauf geachtet, dass man nicht zu viele Zutaten braucht und jede mindestens bei zwei Drinks verwendet. Das ist auf jeden Fall super, denn richtig gut ausgestattet, ist eine “Zuhause-Bar” dann doch nicht. 

New York Sour geshaket und fotografiert von Laura Koller

Dann ging es los, der Barkeeper aus Nürnberg erklärte uns geduldig was zu tun ist. Was am allerbesten war: Er zeigte auch immer Alternativen auf, wenn eine Zutat fehlte und einfach nicht den individuellen Geschmack traf. Und so shakten wir unsere Cocktails in Köln, Duisburg, München, Stuttgart und Berlin. Es ist unglaublich, wie die Zeit an diesem Abend verflogen ist. Ich habe viel gelernt…über Cocktails, den Job des Barkeepers, Nürnbergs Barszene, über die Küchen der anderen und und und.

Tatsächlich ist der fachliche Austausch etwas zu kurz gekommen.Wir waren doch alle sehr beschäftigt mit abmessen, klein schneiden, shaken und probieren. Aber es hat Spaß gemacht! Und ich würde sagen: gerne wieder!

Übrigens: Robin hat sogar drei verschiedene digitale Formate ausprobiert Mehr dazu lest in in Kürze in seinem Blog.

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