Influencer-Marketing für Arbeitgeber: So geht’s zielgerichtet!

2017 haben wir bereits dem Thema Influencer-Marketing für Arbeitgeber einen ganzen Blogbeitrag gewidmet. Damals haben wir eine Studie der  Influencer-Plattform The Shelf zitiert:

“Influencer Marketing is the new king of content.”

Little did we know, was in den darauffolgenden Jahren passieren würde. Dass sich die Vermarktung sozialer Netzwerke und derer, die dort eine große Reichweite haben, so rasant entwickeln würde, war vorauszusehen. Aber welche Ausmaße das “Influencer-Marketing” annehmen würde, und dass jede Plattform mit sogenannten Werbe-Testimonials überflutet wird – damit haben wir irgendwie nicht gerechnet.

Umso mehr freuen wir uns immer noch über schöne Beispiele für Influencer-Marketing von Arbeitgebern und Ausbildern. So, wie das von der Polizei Brandenburg auf Instagram. Die Fachhochschule der Polizei Brandenburg hatte vor einigen Wochen die Podcast-Moderatorin Ariana Baborie (Herrengedeck – der Podcast) für ein Praktikum zu Besuch. Dieses Praktikum begleitet Ariana natürlich per Instagram-Story und gibt einen Tag lang Einblicke in den Alltag eines Polizisten / einer Polizistin.

Warum ist das Influencer-Marketing der Polizei Brandenburg so gut?

Dafür gibt es im wesentlichen 3 gute Gründe:

  1. Die Auswahl der “Influencerin”
    Auch, wenn Ariana in der letzten Folge des Podcasts Herrengedeck betont hat, dass sie “keine Influencerin” sein will – mit einer Instagram-Reichweite von 45.000 Abonnenten und einem erfolgreichen Podcast ist sie genau das: Eine Meinungsmacherin, die viele Menschen mit ihrer Stimme (im wahrsten Sinne des Wortes) erreicht. Und sie passt deswegen so gut zur Polizei Brandenburg, weil ihre aufmerksamen Hörer eines wissen: Ariana hat eine Schwäche für Polizisten und betont das auch regelmäßig.

    Gerade deswegen wirkt der Tag, den Ariana bei der Polizei Brandenburg verbringt, auch so wahnsinnig authentisch. Ihr Interesse ist echt und sie muss nichts schauspielern. Genau das ist wichtig, bei der Auswahl eines Influencers für dein Personalmarketing: Authentizität. Achte daher darauf, dass die Person thematisch zu deiner Branche, deinem Unternehmen und deiner Marke passt.

  2. Die Sache mit der Authentizität
    Authentizität schafft nicht nur der Influencer selbst – wenn das Unternehmen ihm keine Freiheit gibt, so zu kommunizieren, wie er es auf seinen Kanälen immer tut, dann wird der Content schnell unglaubwürdig und krampfig. Die Polizei Brandenburg scheint Ariana in ihrer Instagram-Story viel Freiheit zu lassen. Denn wer Ariana regelmäßig hört, wird schnell feststellen, dass sie auch hier ihre üblichen (Wort-)Witze und anzüglichen Bemerkungen reißen kann. Eben genau das macht auch den Einblick in den Alltag der Polizeihochschule so spannend. Ariana stellt ganz unbedarft Fragen und gibt damit einen ganz besonderen, nicht steifen Einblick in einen Beruf, der in ihrer Zielgruppe Viele interessieren dürfte.

    Merke dir daher: Versteife dich bei der Zusammenarbeit nicht zu sehr auf dein eigenes Konzept. Wichtig ist, dass der Content, den der Influencer produziert, weiterhin auch SEINE Sprache spricht – und nicht deine. Schließlich spricht er damit SEINE Fans an – und du möchtest davon profitieren. Und je spannender SEINE Fans die Inhalte finden, desto mehr Aufmerksamkeit wird dein Unternehmen dann auch bekommen.

  3. Die Wahl des Kanals
    Die Polizei Brandenburg hat verstanden, dass Instagram sich als Netzwerk, auf dem sich eine sehr junge Zielgruppe tummelt, besonders gut für die Ansprache von Nachwuchs eignet. Aber nicht nur das: Die Entscheidung, den Tag mit Ariana als Instagram-Story begleiten zu lassen, trifft genau den Nerv dieser Zielgruppe: Kurzweilige Inhalte, denen es Spaß macht zuzuschauen. Auch uns 😉

Die Story mit der Polizei Brandenburg findest du auf dem Instagram-Profil von Ariana: https://www.instagram.com/ariana_baborie/

Influencer-Marketing für Arbeitgeber

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