Team-HR auf der hashtag.business 2016!

Hoch über den Dächern von Köln haben wir uns in diesem Jahr einen großen Traum erfüllt:

Einmal die schönste Stadt am Rhein von oben snappen.

 img_4910Und ganz nebenbei haben wir uns gemeinsam mit rund 150 anderen Social Media Fachleuten über aktuelle Trends im Bereich Social Media informiert – wo? Auf der diesjährigen hashtag.business Social Media Konferenz von Felix Beilharz.

Mitmachen ist besser als zuhören.

Gemeinsam mit fünf anderen Unternehmen haben wir dort aber nicht nur spannenden Vorträgen zugehört, sondern selbst fleißig mitgemischt. Unter dem Titel „Arbeitgebermarketing bei REWE“ haben wir einen Überblick über unseren Kommunikationsmix gegeben. Und der kann sich mittlerweile sehen lassen, denn neben Facebook und YouTube haben wir mittlerweile auch WhatsApp und Snapchat erfolgreich aktiviert.

Damit wir uns aber überhaupt so breit haben aufstellen können, brauchten wir erst mal eine stabile Basis. Die Facebookseite REWE Karriere ist mittlerweile die größte Karrierepage im Lebensmitteleinzelhandel. Aber Wachstum war für uns nie das erste Ziel – vorrangig ging es uns immer darum, den Kanal zu nutzen um der Arbeitgebermarke Leben einzuhauchen. Dafür eignet sich Facebook nämlich hervorragend. Wie der Name schon sagt ist „Facebook“ – obwohl es mittlerweile mehr und mehr an eine personalisierten Nachrichtenfeed als an ein soziales Netzwerk erinnert – immer noch ein sehr emotionales Medium. Ein Medium voller Geschichten, Menschen – Gesichter eben. Und genau damit haben wir begonnen: Wir haben angefangen Gesichter zu zeigen. Und mit all diesen Geschichten, die wir erzählten, bekam die Marke mehr und mehr ein eigenes Gesicht.

Und damit wurden wir dann Ansprechpartner – wie im echten Leben. Wenn dir ein Mensch sympathisch ist, sprichst du ihn an, erkundigst dich bei ihm – fragst ihn vielleicht sogar um Hilfe. Und das ist unser zweiter Schwerpunkt auf diesem Medium: Wir wollen unterstützen. Bei der Bewerbung, beim Stellenwechsel, bei der Information zur Weiterbildung – all diese Themen erreichen uns per Privatnachricht. Und hier ist unser Anspruch ebenso hoch wie ambitioniert: wir antworten schnell – lieber heute als nächste Woche. Wir gehen ins Detail und prüfen jede Situation intern. Wir können crosschannel und sind nicht nur auf Facebook ansprechbar.

Wer zuhören will muss auch nah dran sein!

So war – nachdem wir bereits einige erfolgreiche Projekte mit WhatsApp umgesetzt haben – der nächste Schritt nur logisch: Snapchat. Der Messenger, der sich erst 2016 in Deutschland so richtig etabliert hat, ist mittlerweile unter den beliebtesten Smartphone-Apps gelandet. 40 Prozent der Nutzer sind zwischen 18 und 24 Jahren alt. In Deutschland gibt es 2,5 Millionen aktive Nutzer pro Tag – Tendenz steigend. Nachdem wir mit REWE das erste deutsche Unternehmen sind, das Snapchat im Personalmarketing genutzt hat, haben wir viele unterschiedliche Reaktionen bekommen. Am häufigsten aber kam: „Hm, ich verstehe die App irgendwie nicht, ich glaube ich bin zu alt dafür.“ Ja – auch wir haben die App mehrfach installiert, nicht verstanden und anschließend wieder deinstalliert. Nur um einige Wochen später wieder von vorne anzufangen.

Auf der anderen Seite bietet Snapchat aber auch spannende neue Möglichkeiten in der Zielgruppenansprache – insbesondere im Ausbildungsmarketing. Über die App haben wir die Möglichkeit, mit wenig Aufwand und Ressourcen authentische Einblicke in den Arbeitsalltag zu geben. Über den Azubi, der per Snapchat seinen Arbeitsalltag begleitet zum Beispiel. Oder den Mitarbeiter, der vom Grundseminar für Azubis filmt. Gleichzeitig geben wir unseren Followern die Möglichkeit uns Fragen zu stellen – in sogenannten „Q&A-Stunden“ beantworten wir diese dann auch live. Wir bemühen uns, immer wieder neuen spannenden Content zu generieren – denn anders als bei Facebook werden die Inhalte bei Snapchat dem Follower nicht aktiv angezeigt. Er muss die Snap-Story aktiv anklicken und entscheidet selbst, wie lange er zuschaut. So ist Snapchat auch für uns jedes Mal neu spannend – wie viele Zuschauer werden wir wohl dieses Mal haben?

Auf der hashtag.business haben wir neben diesen Insights in unsere Arbeit auch selbst einiges mitnehmen können. Speziell von Calvin Hollywood haben wir einiges gelernt. Der Fotograf, der selbst durch Social Media zur Marke wurde, betont: Man muss als Social Media Experte nicht auf jeden Zug aufspringen. Man sollte sich aber mit jeder neuen Plattform auseinander setzen. Für uns bedeutet das, wir haben in 2016 einiges richtig gemacht. Wir machen längst nicht jeden Trend mit – strecken aber unsere Fühler aus, wenn es darum geht neue Plattformen zur Zielgruppenansprache zu entdecken. Wenn uns jetzt Ende 2016 jemand bitten würde, unser größtes Learning des Jahres zu nennen, dann wäre das: Nein, es ist definitiv niemand zu alt für Snapchat. Vielleicht einfach nicht ausdauernd genug. 😉

Von dem Event wurde übrigens auch live gebloggt, wer wissen, wer außer REWE dabei war, schaut gerne mal rein: http://onlinemarketing.de/news/hashtag-business-2016

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